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Ein Abenteuer zu erleben, das nicht schon Hunderte Menschen vor mir erlebt haben.
Was wir mit Jonathan wollen ist gemeinsam mit gleichgesinnten Gebiete fernab von Tourismus neu zu entdecken. Das ist ein Anspruch, dein ich mit erfüllen kann. Es ist der Anspruch vom „persönlichen Erlebnis“, das nicht vervielfätigtbar sein soll. Schätze also die in unserer Zeit wertvoller als Geld und Statussymbole sind, Schätze, die man nicht im Reisebüro um die Ecke findet. Ich denke das verbindet alle meine Freunde und Mitsegler mit mir und dem Schiff (Karl Heinz Edler S/V Jonathan). Folgende Zeilen könnte ich nicht besser schreiben: |
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| „Es gibt viele Reisen, die ich erst machen werde, wenn die Vorzeichen dafür günstig sind. Eine Kreuzfahrt. Zwei entspannende Wochen in einem Club Med. Eine Gruppen- Abenteuerreise. Schwerer Rauschmitteleinfluss wäre eine günstig Voraussetzung dafür. Auch eine entsicherte Kalaschnikow im Rücken würde helfen.“ Rainer Nikowitz/Kurier |
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| Wie kann das Abenteuer auf |
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| Von der heutigen britischen Kronkolonie den „Turcs and Caicos“ Inseln weis man, dass sie vor noch nicht all zu langer Zeit ein Umschlagplatz für Drogen, welch in die USA gebracht wurden war. Zu den Blütezeiten des „Narcotraffics“ waren Flugzeuge DAS Verkehrsmittel des Drogenschmuggels. Einem Ministerpräsidenten wurde die Nähe zu den organisierten Dealern zum Verhängnis. Er wanderte von seinem Regierungsvorsitz direkt ins Gefängnis. Heute findet man noch zurückgelassene oder aufgegebene Flugzeuge welche die jüngste Geschichte belegen. Nach längerer Recherchearbeit segelten wir mit |
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| Ort: SOUTH CAICOS, Position: etwa 21°28,8 N, 071°32,2 W | ||||||||||||||||||||
| Ein Schiffswrack liegt hoch und trocken am Außenriff. Umbrandet seit knapp zwei Jahren frisst sich das Meerwasser langsam durch seine Außenhaut. Mit |
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| Ort KUNA YALA, Position 09° 31,1 N, 78° 37,1W | ||||||||||||||||||||
| Rost wohin das Auge sieht, das Gehen selbst wird zum vortasten, fast alle Böden sind mit Vorsicht zu genießen. Wir erklimmen die Brücke, das Achterdeck und den Motorraum. Zerstörung durch Seewasser allerorts. Auf der Brücke findet sich noch ein Buch „Code of federal regulationes“ , es gibt über die Gesetze den Panamakanal betreffend Auskunft. Vorfahrtsregeln, den Schiffsverkehr betreffend, Schleusenordnung,.... Das Schiff könnte einen Motorschaden gehabt haben und konnte so nicht mehr durch die schmale Lücke zwischen dem Riff und der Fahrrinne navigieren. Eine Fahrrinne, die ohnedies eine halbe Meile weiter südlich bei 2 Meter Wassertiefe für dieses Frachtschiff geendet hätte. |
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| Seit 10 Tagen kreuzt keine Hochseeyacht unseren Kurs. Wir Entdecken Kuba zu einer Zeit, in der es noch keinen Yachttourismus gibt und sich der Sextourismus auf „Varadero“ und andere Tourisstenzentren Kubas beschränkt. Wir segeln mit Die Welle erlaubt ein Begehen des Schiffes nicht. Aber hinter dem Außenriff ist ein Ankern möglich. Natürlich packen wir sofort unsere Pressluftflaschen aus und tauchen zu dem Wrack nach unten. Die Ladung besteht aus Zementsäcken, die nun wie Würfelzucker überall umher liegen. |
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Ort : KUBA, Position: 21°29,1N, 082°12,8W | |||||||||||||||||||
| Ort: GIBBS CAY, Position: 21° 26.5 N, 71° 06.8 W | ||||||||||||||||||||
| Einem Erlebnis der anderen Art sind wir in Grand Turc auf der Spur. Es gibt Hinweise, dass es hier Stachelrochen sein sollen, die sich ohne Scheu dem Menschen bis auf wenige Zentimeter nähern. Sie zu berühren ist nur noch eine Frage des Mutes. Nach längerem nachforschen werden wir unter anderem in Gibbs Cay fündig. Das Flache Wasser mit der Sandbucht ist Ideal für die Annäherung an diese Tiere. Wir schaffen es auch tatsächlich, die Rochen kommen und nähern sich furchtlos. Die Furcht war eher in unseren Reihen ... | ||||||||||||||||||||
| Die Kultur der Kuna Indios ist kaum bekannt. Die Inseln dieser Indiginos, die San Blas Inseln, sind auf den üblichen Schulatlanten nicht vorhanden und selbst in der ENCARTA von Microsoft findet man nur marginale Spuren dieser zauberhaften Inselwelt. Steve Parrison, mehrfacher Weltumsegler meinte: Die San Blas Inseln seien das schönste Segelgebiet der Welt. Ist man Naturliebhaber hat er damit zu 100 % recht, die Windrichtung lässt es zu mit |
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| Ort: SAN BLAS INSELN, KUNA YALA irgendwo zwischen 09°15,1 N, 078°02,6 W und 09°11,6 N, 075°58,.4 W | ||||||||||||||||||||
| Es gehört eine Portion Erfahrung und Abenteuergeist dazu in den Osten des über 350 Inseln zählenden Gebietes zu segeln. Es gibt ab dem „Punta Brava“ keine Seekarten, weder auf Papier noch auf CD, mit ausreichender Genauigkeit. Auf dem vorhandenen ungenauen Material heißt es dann „Unsurveyed“ - also nicht kartografiert.
Wir segelten bei hoch stehender Sonne und unter vielen anderen Vorsichtsmassnahmen in dieses Gebiet. Drei Personen im Ausguck, dazu verminderte Fahrt und ständiges mitplotten (mitzeichnen) der aktuellen Position. Außerdem war ein ständiges Eintragen der Wassertiefe und der Riffe bzw. Flachstellen nötig um bei einer eventuellen Wetteränderung wieder aus diesem Wirrwarr an Untiefen zu finden. |
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Das was wir zu sehen bekamen war schlicht einmalig.
Die Kuna Indios hier - fernab vom Tourismus - sind verschieden von ihren Brüdern auf den westlich gelegenen Inseln. Von der Physionomie unterscheiden sie sich selbst auf den konservativ traditionellen Inseln stark ebenso wie in der sozialen Ordnung. |
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| Hier werden noch Kayukos mit denen die Kuna Indios segeln selbst gemacht. Kayuko ist das indianische Kanu, aus dem Stamm eines einzigen Baumes gearbeitet. Man kann das hier beobachten wie solche Boote entstehen. Vom Baum im Wald zum segelnden Boot sozusagen. Diese außergewöhnliche Kultur der Indiginos so hautnah erleben zu dürfen ist ein Abenteuer für sich. Tief im Osten Kuna Yalas hatten wir das Glück einer Indigino Familie zu begegnen, die uns traditionelles Kuna Essen bereitete. Kokosnusssuppe mit Yuka und Bananen, dazu frisch gefangenen und gegrillten Fisch. Alles Ingridientien, die sie auf ihren Inseln mühelos finden können. |
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| Ort: KUNA YALA, San Blas Inseln Kuna Yala, die San Blas Inseln bieten nicht nur die einmalige Kulisse der 360 Palmeninseln wo die Kuna Indianer ihren Lebensstil pflegen, der sich seit Jahrhunderten kaum verändert hat. |
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| Frischwasser (Süßwasser) holen sie sich von den nahegelegenen Flüssen, einige Siedlungen haben ein Aquädukt gebaut und fassen einen Fluss an seinem Ursprung. Wir fuhren Flüsse Stromaufwärts, wobei wir uns mit dem Elektromotor fast lautlos fortbewegen. Somit haben die Tiere keine Scheu mehr und Vögel kommen arglos heran. Hier bieten sich tolle Motive für Fotoenthusiasten an. Hier tummeln sich Affen, Tukane, Kolibris, scharlachrote Kardinalvögel, Ibisse, Reiher,... aber auch Tapiere bekommt man zu Gesicht. Es ist ein Paradies. Aber auch Wanderungen im Urwald werden - vor allem bei Nacht - zu einem Abenteuer. Dabei sind die Ohren die wichtigsten Sensoren Tierstimmen von Vögeln, Affen,....ein Konzert für Ohren und Seele. Position 11°56 N, 67°26 WWir befinden uns in den „Islas Las Aves“. Diese liegen westlich vom „Archipelago Los Roques“ und nordwestlich von „Caracas“. Ein abgeschiedener Ort ohne Versorgungsmöglichkeit und völlig unbewohnt. Hier beobachten wir in aller Stille brütende Blaufußtölpel, Fregattvögel, Flamingos, Seeschwalben.... Unsere Freunde, Gäste, Rosaura und ich haben viel Freude daran. Mehr darüber unter dem Boton NEWS, „DAS ABC DER KARIBIK“.
Hobbykapitäne segeln ihr Seglerleben lang zwischen Grenada und Antigua hin und her. Diese selbsternannten „Captains“ sind über den Tellerrand dieses winzigen Gebietes noch nie hinausgekommen. Mit Jonathan segeln wir über diesen Tellerrand hinaus in Gebiete, welche von diesen Hobbykapitänen nicht angelaufen werden können. Wie zum Beispiel hier auf 23°28N, 75°36W in Great Exuma in den Bahamas. Hier verfolgten wir mit Jonathan die Spuren der großen Piraten (Thema eines meiner Vorträge). Ein unvergleichliches Farbenspiel, reichhaltige Geschichte und eine unglaublich reichhaltige Tierwelt beeindruckten uns.
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