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1. Allgemeines
Wir wollen Mitseglern und Freunden ein Erlebnis bieten, welches nicht schon Hunderte vor ihnen erlebt haben und Tausende nach ihnen erleben werden. Ihr Urlaub soll ein exklusives Abenteuer sein. Wir sind authentisch und wollen gemeinsam mit Gleichgesinnten Gebiete möglichst fernab vom Tourismus neu entdecken.
Das ist ein Anspruch, den Rosa und Karl Heinz erfüllen können. Es ist der Anspruch vom „persönlichen Erlebnis“, das man nicht beliebig vervielfältigen kann. Es sind also Schätze, die wir gemeinsam finden, welche in unserer Zeit wertvoller als Geld und Statussymbole sind, Schätze, die man nicht im Reisebüro um die Ecke findet.
Ich denke das verbindet alle Freunde und Mitsegler mit uns und dem Schiff.
Karl Heinz Edler S/V Jonathan
Folgende Zeilen könnte ich nicht besser schreiben:
„Es gibt viele Reisen, die ich erst machen werde, wenn die Vorzeichen dafür günstig sind. Eine Kreuzfahrt. Zwei entspannende Wochen in einem Club Med. Eine Gruppen- Abenteuerreise. Schwerer Rauschmitteleinfluss wäre eine günstige Voraussetzung dafür. Auch eine entsicherte Kalaschnikow im Rücken würde helfen.“
Rainer Nikowitz/Kurier

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2. Orte
South Caicos
Position: etwa 21° 28 N, 071° 32 W
Von der britischen Kronkolonie den „Turcs and Caicos“ Inseln weiß man, dass sie vor noch nicht all zu langer Zeit ein Umschlagplatz für Drogen war. Zu den Blütezeiten des „Narcotraffics“ waren Flugzeuge DAS Verkehrsmittel des Drogenschmuggels. Einem Ministerpräsidenten wurde die Nähe zu den organisierten Dealern zum Verhängnis. Er wanderte von seinem Regierungsvorsitz direkt ins Gefängnis. Heute findet man noch zurückgelassene oder aufgegebene Flugzeuge, welche die jüngste Geschichte belegen. Nach längerer Recherchearbeit segelten wir mit Jonathan zu einigen dieser Plätze um nach Flugzeugwracks zu tauchen. Aber auch über Wasser findet man abgestürzte Flugzeuge, wie z. B. diese Zweimotorige „Corsair“. Mit dabei war auch Dr. Werner Volkmar, Filmemacher, Abenteurer, Tauchlehrer und Fotograf.

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2. Orte
Kuna Yala
Position: 09° 31 N, 78° 37 W
Ein Schiffswrack liegt hoch und trocken am Außenriff. Umbrandet, frisst sich das Meerwasser langsam durch seine Außenhaut. Mit Jonathan segelte ich schon vor einem Jahr immer wieder daran vorbei, doch bei den vorherrschenden Nordost Wetterlagen war an ein erklimmen der Bordwand nicht zu denken. Einmal stellte sich eine passende Südwetterlage ein und nach zwei Tagen hatte sich das Wasser so weit beruhigt, dass es möglich war in das Wrack zu klettern. Diese Gelegenheit nutzten wir aus und hatten ein Erlebnis der besonderen Art. Da Südwetterlagen äußerst selten vorkommen sind wir vermutlich die einzigen, die das Wrack heuer beklettern.
Rost wohin das Auge sieht, das Gehen selbst wird zum vortasten, fast alle Böden sind mit Vorsicht zu genießen. Wir erklimmen die Brücke, das Achterdeck und den Motorraum. Zerstörung durch Seewasser allerorts. Auf der Brücke findet sich noch ein Buch „Code of federal regulations“, es gibt über die Gesetze den Panamakanal betreffend Auskunft. Vorfahrtsregeln, Schleusenordnung,....
Das Schiff könnte einen Motorschaden gehabt haben und konnte so nicht mehr durch die schmale Lücke zwischen dem Riff und der Fahrrinne navigieren. Wir werden es nie erfahren. Die Ladung wurde in Rekordzeit von Räubern „gelöscht“.
Mit dabei ist auch der österreichische Staatsmeister im FD, Dr. Gerhard Ulrich.

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2. Orte
Kuba
Position: 21° 29 N, 082° 12 W
Seit 10 Tagen kreuzt keine Hochseeyacht unseren Kurs. Wir entdecken Kubas Süden, genauer: Das Archipelago Canarreos.
Der Tourismus beschränkt sich nach wie vor auf den Südosten, auf Vardero und andere Touristenzentren.
Wir segeln mit Jonathan im Flachwasser des Archipelago Canarreos bei 2,5 bis 3 Metern Wassertiefe. Unser Ziel ist das ferne Objekt, das scheinbar im ehemals befahrbaren Schifffahrtskanal liegt. Als wir näher kommen entpuppt sich das Objekt als Frachtschiff, das etwa 10 Meter östlich der Riffpassage liegt. An der Backbord Seite des etwa 10.000 BRT großen Frachters klafft ein großes Loch. Da unsere Karten erst von einem halben Jahr berichtigt wurden, liegt auch der Frachter noch nicht lange am Riff.
Die Welle erlaubt ein Begehen des Schiffes nicht. Aber hinter dem Außenriff ist ein Ankern möglich. Natürlich packen wir sofort unsere Pressluftflaschen aus und tauchen zu dem Wrack nach unten. Die Ladung besteht aus Zementsäcken, die nun wie Würfelzucker überall umher liegen. Einer der mit uns zum Tauchen und Mitsegeln kam war der deutsche Industrielle und Hobbytaucher DI Hans Bäumler.

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2. Orte
Gibbs Cay
Position: 21° 26 N, 71° 6 W
Einem Erlebnis der anderen Art sind wir in Grand Turc auf der Spur. Es gibt Hinweise, dass hier Stachelrochen sein sollen, die sich ohne Scheu dem Menschen bis auf wenige Zentimeter nähern. Sie zu berühren ist nur noch eine Frage des Mutes. Nach längerem nachforschen werden wir in Gibbs Cay fündig. Das Flache Wasser mit der Sandbucht ist Ideal für die Annäherung an diese Tiere. Wir schaffen es auch tatsächlich, die Rochen kommen und nähern sich furchtlos. Die Furcht war eher in unseren Reihen. Dabei begleitete uns auch der in Japan lebende Kaufmann, Naturliebhaber und Unterwasserjäger Norbert Tesch

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2. Orte
Nordatlantik
Position: 40° 06 N, 33° 25 W
Seit zwei Wochen segeln wir völlig alleine gegen Wind und Wetter auf dem Nordatlantik. Ich habe mich an die Spuren von Christoph Columbus geheftet. Abfahrtsort und datum (plus einiger hundert Jahre) sind beinahe identisch mit jenem von Columbus erster Reise von Hispaniola nach Europa.
Ich segle den Katamaran so über den Atlantik, dass er die Eigenschaften einer spanischen Carvelle aus dem Jahre 1492 nachahmt. Das Ergebnis ist erstaunlich. Unser Kurs deckt sich auf etwa 100 Meilen mit dem von Kolumbus. Wir folgen ihm zu den Azoren und weiter nach Portugal.
Gegen den leuchtenden Abendhimmel zeichnet sich Lissabon ab, wird größer und langsam erkennbar. Und mit diesem Blick, der immer genauer, weiter und tiefer wird, bestätigt sich, dass sich die Stadt vor allem als großes Schauspiel darbietet. Denn spektakulär zu sein ist das Privileg ganz weniger Häfen auf der Welt.
Wir segeln entlang der Algarve und entdecken herrliche Kleinode der Geschichte. Ein Gebiet um den Gaumenfreuden zu frönen, eine Reise für Kultur- und Geschichtsliebhaber.
Mit dabei war auch der deutsche Geigenbauer Cornelius Schneider - Marfels

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2. Orte
Grenadinen
Position: 12° 37 N, 061° 21 W
Piratengeschichten, Rum Punsch, Reggae,...
Hier in der südlichen Karibik geben sich Dr. Dolittle und Capitain Jack Sparrow die Hand. Aber bitte, ...wo bleibt das Abenteuer? ...wo ist das persönliche Erlebnis?
Mit guter Revierkenntnis, etwas Mut und ausgetüftelter Törnplanung findet man auch hier Plätze, die vom maritimen Massentourismus verschont geblieben sind. Zwischen Grenada, St. Vincent und St. Lucia findet man gute Möglichkeiten zum Segeln, Tauchen, Schnorcheln und Wasserski laufen. Die Drehorte von Fluch der Karibik sind vielleicht kein Abenteuer,...
...sehr wohl aber die Wanderung auf den 1300 Meter hohen Vulkan in St. Vincent.
Hat man Augen für die Natur ist der Weg durch den Subtropischen Urwald zu den Wasserfällen ein eindrucksvoll und erlebnisreich.

Die Privatvilla, welche die britische Queen bewohnte, werden wir ebenso besuchen, wie den unberührtesten Strand der Antillen - dorthin schlugen wir uns einen Pfad über die Insel.
Mit dabei zum Wasserskifahren und Wakeboarden waren auch die Schweizer Rechtsanwältin und Taucherin Renate Senn, der Deutsche Angestellte Lothar Rösler und der Holländische IT Kaufmann Meno Smits.

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2. Orte
San Blas Inseln, Kuna Yala
Position: irgendwo zwischen 09°15 N, 078°02 W und 09°11 N, 075°58 W
Die Kultur der Kuna Indios ist noch kaum bekannt. Die Inseln dieser Indiginos, die San Blas Inseln, sind auf den üblichen Schulatlanten nicht vorhanden und selbst in der ENCARTA von Microsoft findet man nur marginale Spuren dieser zauberhaften Inselwelt.
Wir segelten an die Kolumbianische Grenze des Indiogebietes. Hier trieb auch Sir Francis Drake sein Unwesen. Die Kuna Indios hier - fernab vom Tourismus sind nicht vergleichbar mit ihren Brüdern auf den westlich gelegenen Inseln um Porvenier. Sie unterscheiden sich in der Physiognomie ebenso wie in der sozialen Ordnung. Man geht mit Blasrohren jagen und verehrt die Mutter Erde. Hier werden noch Kayukos, mit denen die Kuna Indios segeln, selbst gemacht. Kayuko, das ist das indianische Kanu, aus dem Stamm eines einzigen Baumes gearbeitet. Hier kann man wirklich zusehen, wie diese Boote, vom Baum im Wald bis zum segelnden Boot, entstehen. Frischwasser (Süßwasser) holen sie sich von den nahe gelegenen Flüssen, einige Siedlungen haben ein Aquädukt gebaut und fassen einen Fluss an seinem Ursprung. Wir fuhren Flüsse Stromaufwärts, wobei wir uns mit dem Elektromotor fast lautlos fortbewegten. Somit haben die Tiere keine Scheu mehr und Vögel kommen arglos heran. Dabei bieten sich tolle Motive für Fotoenthusiasten an. Hier tummeln sich Affen, Tukane, Kolibris, scharlachrote Kardinalvögel, Ibisse, Reiher,... aber auch Tapiere bekommt man zu Gesicht. Ein wahres Paradies!

Aber auch Wanderungen im Urwald werden - vor allem bei Nacht - zu einem Abenteuer. Dabei sind die Ohren die wichtigsten Sensoren. Tierstimmen von Vögeln, Affen,....ein Konzert für Ohren und Seele. Mit uns dabei waren auch der Liechtensteiner Finanzkaufmann Claude Richter und der Schweizer Unternehmer Beat Bühler. Bei allem, was wir tun vergessen wir nicht, dass wir nur im guten Zusammenleben mit Mitmenschen und Natur schöne und ehrliche Erlebnisse haben können. Wir lächeln nicht für Geld, sondern aus ehrlicher Freude.

© Fotos: Karl Heinz Edler, Dr. Werner Volkmar, DI Erwin Strohmer. Alle Rechte vorbehalten. Veröffentlichungen, auch auszugsweise nur mit schriftlicher Genehmigung.
(Mail an: KHE@gmx.at)

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Allgemein Informationen
Mit Jonathan können sie selbst segeln und mitsegeln. Wir bieten Kojencharter und Yachtcharter auf unserem Katamaran.
Tauchen in der Form von Tauchsafaris integrieren wir in den Segeltörn.
Wasserski und Wakeboarden bieten sich beim Katamarancharter an. Der Capi kennt auch die besten Kite Plätze in den Grenadinen, auch Grenadines genannt.
Katamaransegeln bieten wir in der Karibik ebenso an, wie am Atlantik. Da wir auch ins Mittelmeer segeln bieten wir die Atlantikquerung an. Bei Transatlantik mit dem Kat stellt der Capi auf Wunsch eine Seemeilenbestätigung aus. Diese Meilenbestätigung gibt es nicht nur für das Abenteuer Hochseesegeln sondern auch in der Karibik.
Im Mittelmeer sind die Balearen sowie Korsika und Sardinien Hauptziele. Corsica ist die Heimat des Erbauers Jonathans.
Der Capi ist deutschsprachig, spricht aber auch englisch, spanisch und etwas italienisch.
In der südlichen Karibik, die auch als kleine Antillen oder die kleinen Antillen bezeichnet wird, segeln wir zwischen der Gewürzinsel Grenada und der bunten Insel St. Lucia.
Der Top Carneval oder der Karibik findet in Trinidad und Tobago statt. Der Karneval von Trinidad ist fester Bestandteil im Törnplan.
Zwischen St. Vincent und Carriacu liegen die Tobago Cays. Wir segeln dort zum tauchen, machen Hiking Touren im Regenwald oder Vulkanwanderungen.
Tauchen ist auch in Martinique, besonders aber in den BVI also den British Virgin Islands schön. Aber auch andere schöne Tauchplätze läuft der große Katamaran an und zwar die US Virgin Islands. Diese sind, anders wie Antigua unter US Verwaltung. In den Virgins kann man in St. Thomas zollfrei einkaufen.
Bei den Großen Antillen segelt Karl Heinz Edler mit Vorliebe nach Puerto Rico. Zum Segeln und tauchen lebte Karl Heinz lange auf Kuba und in den Turcs and Caicos. Cuba, vor allem aber Havanna besticht durch sein latino leben, doch sind Cayo Largo und die Südküste besser zum tauchen und segeln geeignet.
Abenteuerreisen führen auch nach Panama. Der Capi lebte drei Jahre in den San Blas Inseln. Der Weg nach Kuna Yala führt über Kolumbien und Cartagena. Columbien ist besser als sein Ruf! Weitere Tauchreisen führen nach Belize ans Barrier Reef und zu den Bay Islands vor der Küste Honduras. Das Orinoco Delta wird auch angesegelt.
Die Bahamas und Florida sind gute Reviere zum Angeln. Aber auch in den Kapverden, auch Cabo Verde oder Kapverdische Inseln genannt ist es gut zum Fischen. Dort segeln und tauchen wir mit Jonathan in Santa Maria und in Boavista. Gute Flugverbindungen gibt es nach Sal.
Bei Transatlantik mit dem Kat. Jonathan die Inselgruppe der Azoren angelaufen. Los Azores sind anders als die kanarischen Inseln. Die Kanaren sind etwas erschlossener.
Der Text beinhaltet folgende Suchwörter:
Segeln, Mitsegeln, Tauchen, Tauchsafari, Katamaran, Kojencharter, Yachtcharter, Katamaransegeln, Segeltörn, Transatlantik, Atlantikquerung, Karibik, Atlantik, Mittelmeer, Abenteuer, Meilenbestätigung, Seemeilenbestätigung, deutschsprachig, Wasserski, Kiten, Wakeboard, Trinidad, Tobago, Grenada, Grenadines, Grenadinen, St. Lucia, Tobago Cays, St.Vincent, Martinique, Antigua, BVI, Virgin Islands, Puerto Rico, St. Thomas, San Blas Inseln, Panama, Kuna Yala, Kuba, Cuba, Havanna, Kolumbien, Columbien, Belize, Bay Islands, Barrier Reef, Bahamas, Florida, Corsica, Korsika, Sardinien, Balearen, Kapverden, Cabo Verde, Kapverdische Inseln, Sal, Boavista, Santa Maria, Kanarische Inseln, Azores, Azoren,... |
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