| 100.000 Meilen Party 28. Mai 2002 Den Glänzenden Abschluss im Reigen der Ereignisse dieses Winters machte „Mona Island“ im Westen Puerto Ricos. Bei meiner Überstellung im Mai 2002 von den Turcs and Caicos nach Venezuela machten mein japanischer Schiffssklave Norbert und ich hier halt, weil es einen Grund zum Feinern gab: meine 100.000 Seemeile war komplett.
|
|||||||
|
Kurze Erinnerungen: 100.000 Seemeilen sind es bis jetzt auf seegehenden Seglern geworden. Ich durfte dabei Schiffe zwischen 39 und 84 Fuß führen, die meisten davon waren Hochseekatamarane. Die Erfahrungen ich in der Ägäis, im Mittelmeer, der Biskaya, dem atlantischen Ozean und der Karibik sammeln durfte, würden ein Buch füllen. Katastrophen: Manche kleinere oder größere Katastrophe blieb nicht aus - die vorletzte war wohl die gebrochene Mooringleine vor Culebrita, die beinahe das Schiff kostete, die letzte die Piraten in Venezuela, bei denen wir mit viel Mut, Dummheit, Kraft und Glück überlebten. Dass das Risiko auf einem Schiff mit den gesegelten Seemeilen zunimmt, zeigen zwei Beispiele von befreundeten Crews, die im November bzw. Oktober 2001 ihre Schiffe verloren. Beide waren mit viel Erfahrung ausgestattet und beide liefen auf unbekannte Objekte auf - einmal vor Grenada, das andere Mal vor der Küste von Kolumbien. Schon aus diesem Grunde bin ich dankbar, dass mich das Schicksal nicht nur mit viel Erfahrung ausstattete, sondern auch mit dem nötigen Glück. |
|||||||